Beispielhoroskope als Anschauungsmaterial von prominenten Persönlichkeiten
Albert Einstein ∗ Alexandra ∗ Anastacia Newkirk ∗ Ben Affleck ∗ Berthold Beitz ∗ Boris Becker ∗ Carol Bessette-Kennedy ∗ Charles Bronson ∗ Cilla Black ∗ David Bowie ∗ Enrico Caruso ∗ Eva Braun ∗ Franziska van Almsick ∗ Franz Beckenbauer ∗ Franz Kafka ∗ George W. Bush ∗ Greg Allmann ∗ Halle Berry ∗ Iris BerbenWählen Sie hier das Horoskop aus, welches auch für Sie von Interesse sein könnte:
Beruf ∗ Fitness ∗ Gesundheit ∗ Kind ∗ Lebensplan ∗ Sex ∗ Persoenlichkeit ∗ Prognose ∗ ZukunftInhaltsverzeichnis zum Prognose-Horoskop für: Alexandra
Einführung in die Prognose ∗ Einführung - Astrologische Sprache und Methode ∗ Einführung - Sprache als Mittel der Deutung ∗ Einführung - Umgang mit der Prognose ∗ Einführung in die Symbolik der Häuser ∗ Erstes Haus ∗ Zweites Haus ∗ Drittes Haus ∗ Viertes Haus ∗ Fünftes Haus ∗ Sechstes Haus ∗ Siebtes Haus ∗ Achtes Haus ∗ Neuntes Haus ∗ Zehntes Haus ∗ Elftes Haus ∗ Zwölftes Haus ∗ Einführung in die Planetensymbolik ∗ Die Sonne ∗ Der Mond ∗ Der Merkur ∗ Die Venus ∗ Der Mars ∗ Der Jupiter ∗ Der Saturn ∗ Der Uranus ∗ Der Neptun ∗ Der Pluto ∗ Uranus im dritten Haus ∗ Neptun im zweiten Haus ∗ Pluto im ersten Haus ∗ Pluto Sextil Radixmond ∗ Neptun Quadrat Radixsaturn ∗ Neptun Konjunktion Radixuranus ∗ Uranus Quadrat Radixpluto ∗ Uranus Sextil Radixsaturn ∗ Neptun Quadrat Radixsaturn ∗ Pluto Sextil Radixmond ∗ Neptun Konjunktion Radixuranus ∗ Pluto Trigon RadixjupiterDieser ausführliche Essay stellt im Wortsinn einen Versuch dar, Astrologie zumindest im Ansatz begreifbar zu machen. Einige Jahre Erfahrung als astrologischer Berater zeigen deutlich, daß Astrologie, eine nicht in der Schule gelehrte Disziplin, vielfach als geheimnisvoll gilt. Tatsächlich begegnen einem die merkwürdigsten Ansichten darüber, was Astrologie ist. Die Einführung ist als Angebot gedacht, die Texte des Programms in ihrer Bedeutung besser einordnen zu können.
Astrologie, eine der ältesten kulturellen Leistungen des Menschen, beschäftigt sich, wie andere Disziplinen, auch mit der Erforschung und Beschreibung von Zusammenhängen. Ein Vorgang kann zum Beispiel aus naturwissenschaftlicher Sicht analysiert und beschrieben oder künstlerisch betrachtet und dann literarisch, bildnerisch oder musikalisch vermittelt werden. Wenn es bei der Wissenschaft um exakte Daten und bei der Kunst um den seelischen Inhalt geht , so erscheint bei der Astrologie der Schwerpunkt mehr im Zugang zum Inhalt und zur Bedeutng einer Situation.
Ähnlich Platons Philosophie der Urideen sieht die Astrologie im detailreichen Alltagsgeschehen wesentliche Prinzipien am Werk und versucht, diese zu erforschen und zu beschreiben. Unsere Absicht liegt also nicht in der fotographisch genauen Wiedergabe von Situationen, sondern darin, einen Zugang zum inhaltlichen Zusammenhang einer Situation offenzulegen.
Diese sehr alte Sicht der Zusammenhänge zwischen Mensch und Kosmos sieht Zeit nicht als etwas Neutrales an, das etwa "sekundenweise aus einer Digitaluhr heraustropft", sondern als Zyklen von Ordnungen und bedeutungsvollen Zusammenhängen. Unmittelbar verständlich wird uns diese Denkweise dann, wenn wir uns deutlich machen, daß frühere Kulturformen sehr viel direkter mit Naturvorgängen verbunden waren, als wir es heute sind.
So gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Ebbe und Flut mit den Zyklen des Mondes. Ein Fischer alter Kultur, der lediglich ein einfaches Segelboot besitzt, wird diese Zusammenhänge, schon um sein Leben zu schützen, sorgfältig beobachten. Genauso wird ein Bauer nicht auf die Idee kommen, Erdbeeren zu ernten, wenn Schnee liegt. Sein Tun befindet sich zwangsläufig in Übereinstimmung mit der Zeitqualität. Erdbeeren werden eben dann geerntet, wenn dies der Jahreszeit entspricht.
Ohne weiteres läßt sich nun feststellen, daß fortschreitend mit der Technisierungmenschlicher Kultur ab der Renaissance das Wissen um die Zeitqualität mehr und mehr in den Hintergrund gerät.
Durch größere und stärkere Boote sind die die Fischer der Neuzeit sehr viel unabhängiger von den Meeresbedingungen. Und was die Erdbeeren betrifft, so gibt es heute Kunstdünger, Treibhäuser und moderne Transportmittel, die Erdbeeren auch im Winter verfügbar machen.
Durch die künstlich vom Menschen geschaffenen Bedingungen entsteht eine scheinbare Unabhängigkeit von größeren Zusammenhängen. Das Wissen um die Qualität von Zeit gerät darüber in Vergessenheit. Gleichzeitig kommt das Prinzip der Aneignung der Welt mit den Mitteln von Wissenschaft und Technik dort, wo es ins Extrem läuft, in die Krise. Die Fischbestände der Weltmeere sind bedroht, und Treibhauserdbeeren schmecken ungefähr so, wie die Naturwissenschaft sich die Zeit vorstellt, nämlich neutral, kurz, sie schmecken nach fast gar nichts.
Astrologisches Denken ist dagegen immer dadurch gekennzeichnet, daß Zeit nicht etwas Neutrales, sondern etwas qualitativ Unterscheidbares ist.
Astrologie leugnet dabei durchaus nicht die Freiheit menschlichen Tuns. Sie beschreibt nur, womit man es inhaltlich zu tun hat, schreibt aber nicht vor, was jemand tut. Zwischen astrologischer Bestimmung und menschlichem Tun besteht hier ein wesentlicher Zusammenhang.
Jeder Gemüsehändler könnte diesen Herren sagen, daß sein persönlicher Geschäftserfolg sowohl von der allgemeinen Markt- und Wirtschaftslage als auch von seinen eigenen Verhaltensformen abhängt. Zum Beispiel davon, ob er freundlich zu seinen Kunden ist, gute oder verfaulte Ware verkauft, wie er seine Auslagen optisch gestaltet etc.. Fachleute dagegen scheinen jeweils nur ein Denkprinzip in ihren Köpfen beherbergen zu können.
Nach unserer persönlichen Ansicht bestehen die Prinzipien Zeitqualität und Freier Wille gleichzeitig. Die gesamte von Menschen erfassbare Wirklichkeit beruht auf mindestens fünf Prinzipien oder Dimensionen.
1. Die erste davon ist grundsätzlich offen und frei. Sie bildet die Grundlage aller weiteren Dimensionen und enthält diese als Möglichkeit. Auf physikalischer Ebene ist dies der Raum als solcher innerhalb dessen sich alle Phänomene ereignen. Auf menschlicher Ebene ist dies die Tatsache des bewußten Seins überhaupt, als Grundlage allerMöglichkeit zur Erfahrung, und wird je nach spiritueller Schule entweder Buddhanatur oder Aufmerksamkeit oder Selbsterinnerung, Rigpa, Natur des Geistes und so weiter genannt.
Die zweite ist die Zeitqualität. Die Astrologie erforscht die Dimension von Synchronizitäten im Sinne der Denkweise: wie oben so unten, wie im Kleinen so im Großen.
Astrologie denkt in Analogien, in sinngemäßen Ähnlichkeiten also. Hier ist alles wesenhaft miteinander verbunden. Aus dieser Sicht erscheint das Leben in seiner Gesamtheit wie ein kosmischer Traum, Wirklichkeit als magische Erscheinung, der All-Tag als "Weg der Götter durch die Welt", die Realität von Prinzipien durchdrungen.
Dem Prinzip der Analogik steht das Prinzip der Logik und der Gesetze von Ursache und Wirkung ergänzend gegenüber. Es wird sinnvoller Weise überall dort angewendet, wo Dinge bereits konkret vorhanden sind. Gemeint ist damit, das ausreichende Vorhandensein von in ihrer Form und Art fest begrenzten Elementen, so daß in erster Linie zwingend "Funktionsabläufe" anstelle von schöpferischen Impulsen zu erwarten sind. Einerseits beinhaltet dies die Erforschung physikalischer Realitäten durch die Wissenschaft, andererseits spricht man im spitituellen Bereich vom Gesetz des Karma, also von Ursache und Wirkung in psychologischer, spiritueller und ethischer Hinsicht Das Prinzip der Entwicklung und Entfaltung gemäß freiem Willen entspricht der Befähigung des Menschen, sich über innere und äußere Begrenzungen hinaus zu entfalten. Bemerkenswerterweise scheinen selbst Kleinstlebewesen wie zum Beispiel Krankheitserreger über diese Möglichkeiten zu verfügen. Sie verändern sich selbst in der Weise, daß sie gegen vormals wirksame Medikamente immun werden. Vermutlich muß also diese Dimension für alles biologische Leben vorausgesetzt werden. Die Entwicklung über bisherige Grenzen hinaus setzt natürlich die Kenntnis eben dieser Grenzen voraus, also die Wahrnehmung der Wirklichkeiten der 2., 3. und 4. Dimension. Wahrnehmung wiederum setzt Bewußtheit und Sein voraus, also die 1. Dimension.
Die Beobachtung eigener Entwicklungsvorgänge legt nahe, daß andere Wesen, welcher Art auch immer, Menschen oder meinetwegen auch Gottheiten und Engel, bereits entwickelter sein könnten. Da ein Mehr an Entwicklung auch ein Mehr an Handlungsmöglichkeiten bedeutet, sind angesichts eigener Entwicklungsvorgänge "Interventionen aus höheren Ebenen" zumindest nicht auszuschließen. Traditionell wird hierbei von Gnade gesprochen. Entwicklung scheint dabei Erfüllung, Erkenntnis und Transzendenz von Grenzen zu bedeuten.
Möglicherweise ergibt sich also ab einer gewissen Entwicklungshöhe eine relative Unabhängigkeit von den Formen der 2., 3. und 4. Dimension. Die 5. Dimension dürfte wohl einer Integration der ersten vier auf höherer Ebene entsprechen. Mir persönlich scheint, daß sich zumindest vier dieser fünf Dimensionen in jeder Situation gegenseitig durchdringen.
Nachdem die Naturwissenschaften ursprünglich von einem rein logischen, mechanischen Weltbild ausgegangen sind - das Universum als Uhrwerk vorhersehbarer Abläufe - , dringen sie heute immer wieder in andersartige Randbereiche und logisch nicht mehr zu klärende Situationen vor.
So stoßen etwa Statistiker auf das "Gesetz der Serie", das wissenschaftlich nicht, astrologisch aber sehr wohl erklärbar ist. Russische Biologen und Parapsychologen wiesen bereits in den 70er Jahren telepathische Kommunikation über hunderte von Kilometern bei Tieren (!) nach. Physiker stellen fest, daß Vorgänge im subatomaren Bereich grundsätzlich nicht vorhersagbar sind, und daß kleinste Teilchen anscheinend auf die Geisteshaltung der Beobachter reagieren!Diese wenigen Beispiele und die durch den wissenschaftlich-technischen Fortschritt ausgelöste weltweite ökologische Krise machen deutlich, daß neben wissenschaftlichem Denken etwas Weiteres und Darüberhinausgehendes zwingend als gültig vorausgesetzt werden muß! Falls Wissenschaft etwa alles wüßte, wären wir wohl kaum in dem Schlamassel, in dem wir sind. Dies ist nicht als Angriff auf die Wissenschaft zu verstehen, sondern als Angriff auf die Haltung, anderes als unwissenschaftlich ausschließen zu wollen, denn "wissenschaftlich" beschreibt einfach nur eine bestimmte Art zu denken, ist aber wohl kaum mit einer Wertung in eins zu setzen. Dort jedoch, wo Denkhaltungen diktatorischen Charakter bekommen, ergeben sich wertende Trennungen in "wissenschaftlich und unwissenschaftlich" in vergleichbarer Weise wie "deutsch und undeutsch" während der Nazizeit oder "christlich und unchristlich" während der Inquisition des MittelalterFestzuhalten bleibt, daß sich die Erkenntnismittel der Logik einerseits und analoger Symbolsysteme wie der Astrologie andererseits stark voneinander unterscheiden. Die Idee, die Astrologie müsse wissenschaftlich sein, ist dem Anspruch vergleichbar, ein Vogel habe sich nur laufenderweise am Boden zu bewegen, so wie andere "normale" Tiere auch. Falls der Vogel unter Meinungsdruck geriete und zu der Ansicht kommen sollte, er müsse sich als "normales Tier" beweisen, würde er nicht nur eine etwas merkwürdige Figur machen, sondern u. U. auch von einer Katze gefressen. Daß eineDenkhaltung an ihren Ergebnissen zu messen ist, gilt natürlich für Astrologie genauso wie für Wissenschaft oder für Religionsformen. Was die Astrologie betrifft, so scheinen sich die meisten jedoch darin zu genügen, entweder daran zu glauben oder nicht daran zu glauben. Glauben ist jedoch keine Methode, um Wirklichkeiten zu erkennen, sondern eine Methode, um Wirklichkeiten zu formen.
Zum Thema Glauben und Erkenntnis in Bezug auf Astrologie gibt es eine gern zitierte Anekdote: Als der Kometenentdecker Halley gegenüber dem Astrologen, Alchemisten und Physiker Sir Isaac Newton ca. 1680 die Gültigkeit der Astrologie in Frage stellte, antwortete dieser: "Sir, ich habe Astrologie studiert, Sie nicht!"Wer sich einige Jahre mit Astrologie beschäftigt, kommt zu einer veränderten Lebenseinstellung. Sie oder Er werden, bildhaft gesprochen, nicht im Schnee nach Erdbeeren graben und auch zu einer mehr oder weniger weitreichenden Geborgenheit in gesamthaften und inneren Zusammenhängen finden.
In der persönlichen Beratung zeigt sich oft, daß der Astrologe lediglich ein bereits bestehendes inneres Wissen des Kunden bestätigen wird. Agrippa von Nettesheim (14861535) sagte einmal sinngemäß, die Seele weiß, wann der richtige Zeitpunkt ist. So gesehen bedeutet Astrologie auch eine Schulung der Intuition. Erfahrene Berufsastrologen schauen oft monatelang nicht in ihr eigenes Horoskop, weil ihre seelische Wahrnehmungsfähigkeit soweit ausgebildet wurde, daß sie die Zeichen der Zeit auch ohne Hilfsmittel lesen können.
Unser Deutungsprogramm bietet also zumindest zweierlei: erstens, langfristig gesehen eine Schulung Ihrer Intuition und, zweitens, unmittelbar Nachrichten darüber, "wo Schnee liegt, und wo die Erdbeeren stehen". Ernten müssen Sie natürlich immer noch selbst.
Nehmen wir an, ein Astrologe sagt einem Kunstmaler voraus, daß er dank Jupiter im sechsten Haus in einem Jahr mehr Erfolg im Beruf und verbesserte Bedingungen haben werde. Nun geht der Maler zufrieden nach Hause und legt sich auf die faule Haut. Zum vorhergesagten Termin erscheinen tatsächlich mehrere Galeristen und bieten Ausstellungsmöglichkeiten an, nur hat der Maler leider nichts gemalt.
Die Verbesserungsmöglichkeiten durch Jupiter im Bereich Arbeit werden sich dann auf eine eher unangenehme Selbsterkenntnis und vergrößerte Anstrengungen des Malers beschränken. Ein Transit wird also immer im Rahmen dessen wirksam, was bereits vorgefunden wurde.